BLS



Einleitung

Die BLS ist die grösste private Eisenbahngesellschaft der Schweiz mit Sitz in Bern. Der Name geht zurück Berner Alpenbahngesellschaft BLS (Bern–Lötschberg–Simplon).Die BLS wurde per 1906 gegründet und fusionierte per 24.04.2006 mit der RM zur neuen BLS. Die Website der BLS ist www.bls.ch.

Fahrzeuge der BLS

Ae 6/8
Eea 3/3
EW III
RABe 525 (NINA)
RABe 526 (GTW)
RABe 535 (Lötschberger)
RBDe 565
RBDe 566
Re 420
Re 465
Re 485
Re 486
Steuerwagen der BLS

Konzernübersicht

Die BLS ist eine 2006 gegründete Schweizer Bahngesellschaft. Der Name geht zurück auf die 1906 gegründete Berner Alpenbahngesellschaft BLS (Bern–Lötschberg–Simplon). Die BLS wurde am 24. April 2006 gegründet und ist nach Genehmigung durch die Aktionäre der Vorgängergesellschaften BLS Lötschbergbahn und Regionalverkehr Mittelland seit dem 27. Juni 2006 operativ. Hauptaktionäre der BLS sind der Kanton Bern mit 55.75 % und die Schweizerische Eidgenossenschaft mit 21.7 %. Die neuste Strecke der BLS ist der Lötschberg-Basistunnel, welcher seit 09. Dezember 2007 im Fahrplanbetrieb läuft. Der Bund verlangt heute, dass die Infrastruktur der BLS eigentumsmässig in eine separate ausgegliedert wird und dem Bund die Mehrheit daran verschafft werde. So wurde die BLS Netz gegründet, welcher die Infrastruktur gehört. Die Infrastruktur wird aber weiterhin von der BLS geführt, das Personal bleibt ebenfalls bei der BLS angestellt. Zudem betreibt die BLS den Autoverlad am Lötschberg zwischen Kandersteg und Goppenstein (in der Ferienzeit zusätzlich zwischen Kandersteg und Iselle (I)) und die Schifffahrt auf dem Thuner- und dem Brienzersee. Letzter hat heute nur noch touristischer Zweck. Das Logo der BLS ist:

Konzernstruktur und Leitung

Seit 01.07.2008 ist Bernard Guillelmon CEO der BLS und Rudolf Stämpfli ist VR-Präsident. Die Mitglieder der Konzernleitung sind:

Tochterunternehmen und Beteiligungen

Das Gütergeschäft wird seit 2001 durch die selbständige Tochter BLS Cargo wahrgenommen. Das Gütergeschäft der RM war vor der Fusion in die Crossrail ausgegliedert, welches verkauft wurde. Sie bildet innerhalb der Schweiz die Hauptkonkurrenz zu BLS Cargo auf der Nord-Süd-Hauptachse, die sich zwischen Weil am Rhein und Chiasso / Domodossola / Luino erstreckt. Die BLS hält 52,7 % des Kapitals, DB Schenker Rail 45 % und Ambrogio die restlichen 2,3 %. Die BLS AlpTransit wurde 1993 mit dem Zweck gegründet den Lötschberg-Basistunnel zu bauen. Die Gesellschaft war als Bauherrin gegenüber dem Bund verantwortlich für die Einhaltung der Termine und Budgets. Sie hat mit der Inbetriebnahme des Tunnels im Jahre 2007 ihren Zweck erfüllt und wurde 2009 zur BLS Netz umfirmiert. Daneben betreibt die BLS die Tochtergesellschaft Busland, welche verschiedene Buslinien im Emmental betreibt.

Zahlen

Konzern

in Mio. CHF im 2008:

Leistungszahlen

Stammbaum der BLS

  • BLS
BLS 2006
    • BLS Lötschbergbahn
BLS 1996 2006
      • BLS
BLS 1907 1996
        • Spiez-Frutigen-Bahn
SFB 1901 1906
        • Thunerseebahn
TSB 1893 1912
          • Bödelibahn
BB 1872 1900
      • Bern-Neuenburg-Bahn
BN 1901 1996
      • Gürbetal-Bern-Schwarzenburg-Bahn
GBS 1944 1996
        • Bern-Schwarzenburg-Bahn
BSB 1907 1943
        • Gürbetalbahn
GTB 1901 1943
      • Spiez-Erlenbach-Zweisimmen-Bahn
SEZ 1942 1996
        • Erlenbach-Zweisimmen-Bahn
EZB 1902 1941
        • Spiez-Erlenbach-Bahn
SEB 1897 1941
    • Regionalverkehr Mittelland
RM 1997 2006
      • Emmental-Burgdorf-Thun-Bahn
EBT 1942 1996
        • Burgdorf-Thun-Bahn
BTB 1899 1941
        • Emmentalbahn
EB 1875 1941
          • Schweizerische Centralbahn
SCB (1854) (1883) Abschnitt Solothurn-Biberist
      • Solothurn-Münster-Bahn
SMB 1908 1996
      • Vereinigte Huttwil-Bahnen
VHB 1944 1996
        • Huttwil-Wolhusen-Bahn
HWB 1895 1943
        • Langenthal-Huttwil-Bahn
LHB 1927 1943
          • Huttwil-Eriswil-Bahn
HEB 1915 1926
          • Langenthal-Huttwil-Bahn
LHB 1889 1926
        • Ramsei-Sumiswald-Huttwil-Bahn
RSHB 1908 1943

Streckennetz der BLS auf Karte



© Olivier Tanner (www.schienenverkehr-schweiz.ch)